Konfliktmanagement – sinnvoller Kompetenzerwerb

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Erfolgreiches Konfliktmanagement ist dann angewendet, wenn es gelingt, die Verschärfung oder die Ausweitung eines Konfliktes zu verhindern. Angewendete Wege sind die Konfliktberatung und die Mediation. Neben vielen anderen Konfliktfeldern sind natürlich auch die betrieblichen Unternehmen häufig durch Konflikte belastet, die teilweise sogar eine gewisse Institutionalisierung erfahren. Deshalb versuchen Firmen zielorientierte Strategien zu entwickeln, die eine bestimmte Sorte von Auseinandersetzungen mit einer gewissen Routine angehen lässt. Neben der schon erwähnten Beratung und der Mediation lassen sich vor allem Anlaufstellen schaffen, die deeskalierend eingreifen können: Hotlines, Konfliktlotsen, Mobbing-Beautragte und viele mehr. Sind diese Stellen untereinander vernetzt, erhöht dies möglicherweise ihre Effizienz. Solche Konfliktberater im weitesten Sinne bedürfen natürlich einer guten Ausbildung. Dabei müssen sie vor allem die Klassifizierung von Konflikten beherrschen. Handelt es sich bei der zu schlichtenden Auseinandersetzung um einen Konflikt, was die Ziele oder die einzuschlagenden Wege anlangt? Liegt ein Beziehungsproblem zwischen den Konfliktpartnern zugrunde (persönliche Animosität, Unterschiede in den Rollendefinitionen und -erwartungen) oder liegt ein Verteilungskonflikt vor?

Gespräche, die möglicherweise zur Konfliktlösung beitragen sollen, unterliegen ebenfalls wichtigen Regulierungen, die man erst mit einer gewissen Erfahrung umsetzen kann. Wegen der Wichtigkeit der Deeskalation von Konflikten zugunsten eines guten Betriebsklimas oder auch Familienklimas sind die im Internet häufig angebotenen Kurse, in denen man zum Beispiel in 2 – 3 Tagen lernt, Konflikte zu managen, gesucht. Es gibt diese Kurse als offene Kurse, aber für Firmen auch als inhouse Veranstaltungen.

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