Holztechniker Ausbildung – ein Beruf mit Perspektive

holztechniker-ausbildung.jpg

holztechniker ausbildung

Die Voraussetzungen für die Holztechniker Ausbildung sind genau festgelegt. Zum einen wird ein mittlerer Schulabschluss vorausgesetzt und zum anderen eine abgeschlossene Berufausbildung im Tätigkeitsfeld der Holzverarbeitung. Ein Jahr Berufspraxis ist ebenfalls von großer Wichtigkeit, denn die Auszubildenden müssen über ein ausgedehntes Fachwissen und sehr gute handwerkliche Geschicklichkeit verfügen.

Diese Kenntnisse müssen im Tätigkeitsfeld eines Holztechnikers angewandt werden. In einem Betrieb, der sich mit der Ver- und Bearbeitung von Holz beschäftigt, müssen Holztechniker sich mit dem Material Holz bestens auskennen, denn sie tragen große Verantwortung in diesem Bereich. Ihre Aufgabe ist es, die Abwicklung von Aufträgen zu überwachen und Auftragsabläufe zu planen. Sie weisen Personal ein und übernehmen für die Auftragsdurchführung Verantwortung. Als Holztechniker übernimmt man aber auch die Arbeitsbereiche von Kostenrechnungen, Materialprüfung, Mitarbeiterführung und Arbeitsgestaltung. Ebenso gehören Terminplanung und Entwurfgestaltung von Projekten zum Arbeitsfeld des Holztechnikers. Während der Ausbildung werden diese organisatorischen wie auch technischen Arbeitsbereiche genau erlernt, angehende Holztechniker werden mit diversen Problemfällen konfrontiert und auf ihre Berufsausübung vorbereitet.

Die Qualifikationen des staatlich geprüften Holztechnikers stehen zwischen der des Handwerksmeisters und der des Diplom-Ingenieurs. Die Ausbilder stammen aus der freien Wirtschaft und aus unterschiedlichen Positionen, was sowohl wissenschaftliche als auch praxisorientierte Lerninhalte garantiert.

Neben Schreinerei- und Tischlerbetrieben stellen auch andere Betriebe, wie Sägewerke und Möbelfabriken, Holztechniker ein, was die Einstellungsmöglichkeiten deutlich verbessert.

Aug24

Schreibe einen Kommentar