Datensicherheit: Umsetzung eines gesellschaftlichen Grundbedürfnisses

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Wer sich heute mit ausgebauten IT- beziehungsweise Programmierfähigkeiten auf die Suche nach einer Beschäftigung macht, findet seine Aufgabe nicht selten in der Entwicklung von Sicherheitslösungen für Firmen und Privatanwender. Vor allem das Internet der Dinge wird uns auf diesem Gebiet mittelfristig vor große Herausforderungen stellen.

Im Prinzip beschreibt der Begriff Internet der Dinge lediglich den Umstand, dass herkömmliche Computer und selbst mobile Endgeräte vermehrt intelligenten Alltagsgegenständen Platz machen müssen. Der mit dem Internet verbundene Kühlschrank und andere vernetzte Dinge sind schon lange keine Zukunftsmusik mehr. Die Daten, die über unser persönliches Hab und Gut in den öffentlichen Raum gelangen, sind jedoch eine diffizile Angelegenheit. Die Bürger fürchten zum Beispiel, dass Institutionen wie Krankenkassen die Daten unserer Fitness- und Gesundheitsgeräte für ihre Tarifbildung verwenden könnten. Zudem sind alle im Internet abgelegten Dateien konstant durch Hacker und deren Schadsoftware bedroht. Die Sicherheitsbranche dürfte also in den kommenden Jahren zunehmend wichtiger werden.

Sicherheit spielt selbstverständlich eine besonders große Rolle beim Online-Banking und generell beim Schutz der Einlagen über das Internet. Zum Beispiel wird das Online-Banking-Angebot für Tages- und Festgeldeinlagen von MoneYou unter anderem durch eine sogenannte SSL-Verschlüsselung, eine Firewall und das mTan-Verfahren geschützt. Die Verfahren, um Datensätze im Internet zu schützen, müssen sich allerdings stetig weiterentwickeln. Deshalb ist davon auszugehen, dass auch der Bedarf an fähigen Entwicklern und Sicherheitsexperten zukünftig nicht versiegen wird.

Online-Sicherheit der Zukunft

Sicherheitsanwendungen sind in der Lage, Bedrohungen zu erkennen und auszuschalten. Ihre Entwickler, meist spezialisierte Informatiker/Programmierer mit akademischer Ausbildung, stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, denjenigen, die in abgeschlossene Systeme eindringen wollen, immer einen Schritt voraus zu sein. Doch Sicherheit im Internet der Dinge ist keine rein technische, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. Vor allem das Nutzungsverhalten der Privatanwender muss sich in Zukunft anpassen.
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