Bei zu niedrigem Einkommen Wohngeld beantragen

Nicht jeder kommt mit seinem Geld bis zum Monatsende über die Runden. Dies kann verschiedene Ursachen haben: Entweder man lebt über seine Verhältnisse und ist einfach nicht sparsam genug, man besitzt zu hohe Restschulden aus der Vergangenheit oder verfügt über ein zu niedriges Einkommen zum Bestreiten des Lebensunterhalts. Bei hohen Rückzahlungsraten für alte Kredite kann eventuell eine Umschuldung helfen, die die monatliche Belastung reduziert. Auch Einsparmöglichkeiten im Alltag sollten genau geprüft und umgesetzt werden, damit das Monatsbudget in Zukunft ausreicht. Wer trotz all dieser Maßnahmen zu wenig Geld zur Verfügung hat, der besitzt eventuell einen Anspruch auf aufstockendes Arbeitslosengeld 2.

Wurde der Antrag auf Arbeitslosengeld 2 bei der Jobbörse abgelehnt, dann besteht noch die Möglichkeit, Wohngeld zu beantragen. Die hierfür benötigten Formulare sind im Internet abrufbar und können bequem am heimischen Drucker ausgedruckt werden. Im Zweifelsfall hilft die zuständige Behörde beim korrekten Ausfüllen des Antragsformulars. Die Einkommensverhältnisse müssen selbstverständlich detailliert offengelegt werden, um den monatlichen Zuschuss zu erhalten. Wer Wohngeld beantragen möchte, der sollte sich darüber bewusst sein, dass ein relativ hoher Prozentsatz der deutschen Bevölkerung diese Hilfe in Anspruch nimmt. Darum ist es unangebracht, sich für den momentanen finanziellen Engpass zu schämen. Vermutlich werden bald bessere Zeiten kommen, in denen die staatlichen Zuschüsse nicht mehr nötig sind und der Lebensunterhalt wieder ganz ohne Hilfe bestritten werden kann.

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